US-Politik muss wieder multilateraler, antirassistischer, umweltfreundlicher und sozialer werden / Adveniat zur anstehenden Pr?sidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

presseportal.de, veröffentlicht am 27.10.2020

Essen - Der k?nftige US-Pr?sident muss das Verh?ltnis der Vereinigten Staaten zu ihren s?dlichen Nachbarn dringend ?berpr?fen. Das fordert das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Die gro?en gesellschaftlichen Fragen wie Migration, Umwelt- und Klimaschutz, die Rechte indigener V?lker sowie die F?rderung der Demokratie k?nnten nur ...

Essen - Der k?nftige US-Pr?sident muss das Verh?ltnis der Vereinigten Staaten zu ihren s?dlichen Nachbarn dringend ?berpr?fen. Das fordert das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Die gro?en gesellschaftlichen Fragen wie Migration, Umwelt- und Klimaschutz, die Rechte indigener V?lker sowie die F?rderung der Demokratie k?nnten nur "gemeinsam und auf Augenh?he beantwortet werden", sagt Adveniat-Hauptgesch?ftsf?hrer Pater Michael Heinz. "Die Rechte der lateinamerikanischen Migranten d?rfen nicht l?nger mit F??en getreten werden. Nie wieder d?rfen tausende Kinder von ihren Eltern an der Grenze getrennt werden. Millionen in den USA lebende Migranten aus Lateinamerika m?ssen g?ltige Papiere erhalten, um sich in den Arbeitsmarkt integrieren zu k?nnen. Kein Mensch ist illegal", so Adveniat-Chef Pater Heinz. Es sei wichtig, dass von den US-Wahlen ein Signal gegen Populismus, nationalen Egoismus, Abschottung und Rassismus ausgehe. Dazu z?hle auch der Respekt vor der Eigenst?ndigkeit lateinamerikanischer Kulturen.

"Die Corona-Pandemie zieht in Lateinamerika schwere wirtschaftliche Konsequenzen nach sich. Zunehmende Armut und soziale Not sind immer Motoren f?r Kriminalit?t, Gewalt und dadurch erzwungene Migration", sagt Pater Heinz. Die L?sung k?nne deshalb nicht sein, neue Mauern zu errichten. Stattdessen m?ssten die Fluchtursachen effektiver bek?mpft werden. "Es ist eine neue Anti-Drogen-Politik notwendig. Zudem muss der illegale und legale Waffenhandel aus den USA nach Lateinamerika viel st?rker reguliert, besser noch komplett unterbunden werden", fordert Pater Heinz. Waffen aus amerikanischer Produktion verursachen Leid und Gewalt in Lateinamerika. Die US-Regierung m?sse in den Jahren 2021 bis 2025 intensiv in den Umweltschutz und in nachhaltige Energien in Lateinamerika investieren, statt mit Z?llen und Strafen zu drohen.

Trotz der vergangenen vier Jahre unter US-Pr?sident Donald Trump h?tten die Vereinigten Staaten immer noch viele Bewunderer in Lateinamerika, weil sie f?r demokratische Grundrechte, die Kraft sozialer B?rgerrechtsbewegungen sowie f?r viele Erfolgsgeschichten lateinamerikanischer Einwanderer in den USA st?nden. "Wie stark der Einfluss dieser Bewegungen auch auf Lateinamerika ist, hat die j?ngste Entwicklung um die anti-rassistische Black-Live-Matter-Bewegung gezeigt, die in vielen lateinamerikanischen L?ndern Unterst?tzer gefunden hat", sagt Pater Michael Heinz.

Umso wichtiger sei es, dass aus den USA nach dem 3. November ein neues Signal ausgehe: Die Politik der USA m?sse wieder multilateraler, anti-rassistischer, umweltfreundlicher und sozialer werden. "Ein Hoffnungszeichen ist die Ank?ndigung des Pr?sidentschaftskandidaten Joe Biden, die Amazonas-Politik Brasiliens genau zu beobachten." Es w?re ein starkes Signal, wenn eine neue US-Regierung tats?chlich 20 Milliarden US Dollar investiert, um die Abholzung der Lunge der Welt zu stoppen.

Ebenso m?sse der ins Stocken geratene Dialogprozesse mit Kuba, Venezuela und Nicaragua wieder in Gang gesetzt werden. "Ist eine Embargo-Politik nicht eher kontraproduktiv, weil sie zu einer Solidarisierung der Bev?lkerung mit den kritisierten Regimen f?hrt und diese den dortigen Machthabern auch als Ausrede f?r eigenes Missmanagement dient?", fragt Adveniat-Chef Pater Heinz. "Den Preis f?r eine Embargo-Politik zahlt immer die Zivilbev?lkerung, nie die herrschenden Eliten." Es sei durchaus m?glich in einen Dialog mit autokratischen Regimen zu treten, ohne dabei auf die berechtigte Forderung nach der Einhaltung von Menschenrechten und demokratischen Grundrechten verzichten zu m?ssen.

Am 3. November wird in den Vereinigten Staaten ein neuer Pr?sident gew?hlt. Zur Wahl stellen sich der republikanische Amtsinhaber Donald Trump und der demokratische Herausforderer Joe Biden.

Adveniat, das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, steht f?r kirchliches Engagement an den R?ndern der Gesellschaft und an der Seite der Armen. Dazu arbeitet Adveniat entschieden in Kirche und Gesellschaft in Deutschland. Getragen wird das Werk von hunderttausenden Spenderinnen und Spendern - vor allem auch in der allj?hrlichen Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember. Adveniat finanziert sich zu 95 Prozent aus Spenden. Die Hilfe wirkt: Im vergangenen Jahr konnten rund 1.900 Projekte gef?rdert werden, die mit mehr als 36 Millionen Euro genau dort ansetzen, wo die Hilfe am meisten ben?tigt wird: an der Basis, direkt bei den Armen.

Pressekontakt:

Carolin Kronenburg Pressesprecherin Bisch?fliche Aktion Adveniat e.V. Gildehofstr. 2, 45127 Essen Tel +49 201 1756 - 226 E-Mail mailto:carolin.kronenburg@adveniat.de http://www.adveniat.de http://www.blickpunkt-lateinamerika.de https://www.facebook.com/Adveniat https://twitter.com/adveniat

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